
LGBTQIA+ sensible Beratung
In einer von Normen und Erwartungen geprägten Welt, braucht es immer häufiger einen sicheren Raum, um in sich reinfühlen zu können, sich frei zu öffnen und zu entfalten und Herausforderungen zu sortien, die einen gesundheitlich oder psychisch belasten. Mein Angebot richtet sich an queere Menschen, die Unterstützung in einer wertschätzenden, diskriminierungsfreien Atmosphäre suchen. Hier wird deiner Lebensrealität, Identität und deinen Erfahrungen mit Respekt begegnet und deine Gefühle, Sorgen, Ängste und Lebenserfahrungen ernst genommen.
Warum ist LGBTQIA+ sensible systemische Beratung sinnvoll?
Die Systemik lebt von Augenhöhe im Beratungssetting und fokussiert auf die Dynamiken von Beziehungen und die Wechselwirkungen zwischen Individuen und ihrem Umfeld. Für queere Menschen, die oft mit besonderen gesellschaftlichen, familiären und persönlichen Herausforderungen konfrontiert sind und wiederholt Ausgrenzungserfahrungen erleiden müssen, bietet die systemische Beratung mehrere entscheidende Vorteile:
Ganzheitlicher Blick auf die Lebensrealität
Systemische Beratung betrachtet nicht nur die Einzelperson, sondern auch das soziale, kulturelle und familiäre Umfeld. Dies ist für queere Menschen besonders wichtig, da ihre Identität und Erfahrungen oft stark von äußeren Faktoren geprägt sind z.B. wie:
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familiären Erwartungen oder Ablehnung
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gesellschaftlicher Diskriminierung
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Heteronormativität
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rechtliche Benachteiligung und Intersektionalität.
Der systemische Ansatz hilft, diese Wechselwirkungen zu erkennen und ihre Auswirkungen zu verstehen, ohne die Person zu pathologisieren.
Neutralität und Wertschätzung
Ein zentraler Grundsatz der systemischen Beratung ist die wertfreie Haltung. Dies ist besonders hilfreich für queere Menschen, da sie oft leider mit Vorurteilen, Unverständnis oder Stereotypen in diversen Lebensbereichen konfrontiert werden. Ich als Deine Beraterin schaffe einen sicheren Raum, in dem Klient_Innen ihre Identität und ihre Anliegen ohne Angst vor Bewertung oder Ablehnung erkunden können.
Fokus auf Ressourcen und Lösungen
Systemische Beratung legt den Schwerpunkt auf die Ressourcen und Stärken der Klient__Innen. Queere Menschen, die möglicherweise mit Belastungen wie Diskriminierung oder Ausgrenzung zu kämpfen haben, können so ihre inneren Stärken entdecken und nutzen, um selbstbewusst mit Herausforderungen umzugehen. Dies stärkt das eigene Selbstwertgefühl, die Selbstannahme und fördert die Resilienz.
Verständnis für Beziehungen und Rollen
Queere Menschen leben häufig in Beziehungsstrukturen, die nicht den traditionellen und konservativen Vorstellungen entsprechen (z. B. Regenbogenfamilien, Wahlfamilien, polyamore oder offene Beziehungen). Der systemische Ansatz bietet mit seiner Flexibilität den Raum, um:
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Konflikte innerhalb dieser Systeme zu bearbeiten,
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die eigene Rolle zu verstehen und neu zu definieren, und
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konstruktive Wege für Kommunikation und Verbundenheit zu finden.
Sensibilität für gesellschaftliche Einflüsse
Die Wechselwirkung zwischen Individuen und gesellschaftlichen Strukturen unterliegt einer Dynamik. Für queere Menschen, die oft mit Diskriminierung, Heteronormativität oder rechtlichen Ungleichheiten konfrontiert sind, hat es tiefere Effekte. Der systemische Ansatz hilft, persönliche Herausforderungen im Kontext von:
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gesellschaftlichen Normen,
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kulturellen Erwartungen und
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politischen Rahmenbedingungen
zu reflektieren und selbstwirksam zu bewältigen.
Unterstützung bei Identitätsfragen
Auch Fragen der geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung können mit systemischen Methoden spielerisch und sanft erforscht werden. Dabei wird nicht versucht, diese Fragen „zu lösen“ oder „zu ändern“, sondern die Klient_Innen zu unterstützen ihre Identität zu verstehen, liebevoll anzunehmen und diese im Außen intergriert auszuleben. Themen wie Coming-out oder Transition können individuell und ressourcenorientiert begleitet werden.
Förderung von Selbstbestimmung
Ich als Systemikerin betone, dass Klient_Innen Expert_Innen für ihr eigenes Leben sind. Queere Menschen, die leider oft mit Fremdbestimmung und gesellschaftlichem Druck kämpfen, können in diesem Rahmen ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse erkennen und selbstbewusst Entscheidungen treffen, die zu ihrem Leben passen und planen diese selbstbestimmt umzusetzen.